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Kreislauf

Metalle werden seit Jahrtausenden im Kreislauf geführt.
Seit 1947 sind auch wir ein Teil dieses Kreislaufs.

Marktberichte 2010

10.02.2010 - Unsicherheit auf hohem Niveau

02.02.2010 - Kupfer und Co. massiv unter Druck

21.01.2010 - Internationale Geldflüsse lassen Kupferpreis steigen

21.01.2010 - Schwache Fundamentals werden Metalle 2010 drücken

14.01.2010 - Aluminium - Spielball der Investmentfonds

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Eigenbericht, 10.02.2010
Unsicherheit auf hohem Niveau

Fragt man fünf Fachleute über die Preisentwicklung von Kupfer und Aluminium bekommt man sieben verschiedene Prognosen.

Optimisten glauben an eine Erholung der Weltwirtschaft und sehen steigende Preise.
Pessimisten fürchten große Probleme der EU mit den sogenannten„PIGS“-Staaten (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien), damit Schwierigkeiten mit der wirtschaftlichen Erholung und sehen fallende Metallpreise.

Das derzeitige Niveau ist für die Minengesellschaften ein sehr bequemes. Sie könnten auch bei tieferen Kursen gewinnbringend produzieren und gute Margen erzielen. Betrachtet man die Lagerbestände gibt es allerdings keinen Grund an steigende Kurse zu glauben.

Durch die lockere Geldpolitik können Fonds weiterhin große Mengen an Kupfer und Alu kaufen, was sie auch tun werden, wenn sie auf Steigen setzen.
Man muss aber bedenken, dass bei fallenden Kursen genau so viel verdient werden kann. Daher werden die Fonds mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann Kupfer und Aluminium fallen lassen um nochmals abzukassieren. Es wird ein schneller und tiefer Fall.

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Marktbericht, 02.02.2010
Kupfer und Co. massiv unter Druck

In einem von Nervosität geprägten Handelsverlauf blieben die NE-Metallpreise in der vergangenen Woche weiter heftig unter Druck, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.
Mit der Ausnahme von Nickel (+1%) und Zinn (-3%), die den Abverkauf vergleichsweise unbeschadet überstanden hätten, hätten alle an der LME notierten Basismetalle beträchtliche Verluste verzeichnet, die von -7% bei Aluminium bis zu -10% bei Zink gereicht hätten. Der Kupferpreis sei dabei erstmals seit fünf Wochen wieder unter die 7.000er USD-Marke (-9%) gefallen, während Zink ein 2,5-Monatstief markiert habe.
Vor dem Hintergrund der nach wie vor verhaltenen fundamentalen Marktlage hatten die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bereits seit längerem mit einer Korrektur gerechnet, die sich nun offenbar mit allem Nachdruck eingestellt hat. Aus technischer Perspektive habe die Mehrzahl der von ihnen beobachteten Metalle inzwischen einen deutlichen Abwärtstrend herausgebildet, was der aktuellen Preisbewegung eine zusätzliche Brisanz verleihe.
Als Katalysator für den plötzlichen Umschwung hätten, wie bereits in der Vorwoche thematisiert, insbesondere der Restriktionskurs der Chinesischen Zentralbank gedient, welcher - so die Befürchtung - die physische (und spekulative) Metallnachfrage der Volksrepublik spürbar beeinträchtigen könnte. Darüber hinaus erweise sich auch die zuletzt wieder anziehende Risikoaversion der Investoren sowie, damit einhergehend, die feste US-Währung als Belastung für das Metallmarktumfeld.
All dem hätten sich auch die Notierungen an der Terminbörse in Shanghai nicht entziehen können. Seit dem Hoch Anfang Januar würden sich hier sowohl Kupfer (-10%), wie auch Aluminium (-11%) und Zink (-18%) auf dem Rückzug befinden und damit eine nahezu identische Preisentwicklung mit ihren europäischen Pendants aufweisen. Mit Blick auf das Mitte Februar anstehende chinesische Neujahrsfest und den damit verbundenen Feiertagen und Betriebsferien dürften vom weltgrößten Metallverbraucher vorerst wohl kaum positive Nachfrageimpulse ausgehen.
Wie so oft nach derart scharfen Marktbewegungen und der inzwischen überverkauften Situation vieler Metalle halte man eine kurzfristige technische Gegenreaktion für nicht unwahrscheinlich. In Anbetracht des oben skizzierten Umfelds dürfte auf Sicht der kommenden Wochen jedoch das Abwärtsrisiko überwiegen, zumal auch die weiterhin extrem einseitige Positionierung der spekulativen Marktakteure zur Vorsicht mahne.

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Marktbericht, 21.01.2010
UBS - - Internationale Geldflüsse lassen Kupferpreis steigen

Ausreichende Geldflüsse in den USA und weltweit werden nach Ansicht von UBS Investment Research den Preis für Kupfer im laufenden Jahr in die Höhe treiben, obwohl keine eindeutige Nachfrageerholung im Bereich der OECD-Länder zu erkennen sei. Die Möglichkeiten zum Investment in Kupfer stünden in Korrelation zum Geldfluss, meint UBS. Da in der übrigen Welt eine lockere Geldpolitik herrsche, habe das zur Folge, dass reichliche Geldmengen den Kupferpreis auf neue Höchststände führen würden. Die reale Nachfrage rechtfertige hingegen keinen Preisanstieg. Zwar habe China in der vergangenen Woche mit Maßnahmen zu einer strafferen Geldpolitik begonnen, die wirkliche Herausforderung für den Kupferpreis komme aber erst dann, wenn alle Länder derartige Wege einzuschlagen begännen. Diese Zeit sei aber noch nicht gekommen. Im vergangenen Jahr habe China viel zur Kupferpreisrally beigetragen, nun komme es aber auf eine Erholung in den OECD-Ländern an.

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Marktbericht, 21.01.2010

Schwache Fundamentals werden Metalle 2010 drücken

Schwache Fundamentals werden die Preise der Basismetalle 2010 nach unten drücken und die vor über einem Jahr begonnene Rally ins Gegenteil verkehren. Darin waren sich die Teilnehmer eine Telefonkonferenz einig, die vom Brokerhaus Sucden Financial organisiert worden ist. Die Preise seien der Fundamentallage vorweg gelaufen, da die Anleger eine weltweite Wirtschaftserholung schon eingepreist hätten, hieß es unter den Analysten. Nun bestehe die Gefahr, dass sich die Nachfrage nicht schnell genug erholt, um Angebotsüberschüsse zu vermeiden. Generell sei von etwas niedrigeren Preisen auszugehen, meint etwa Steve Hardcastle von Sucden. Man müsse nun abwarten, ob sich die Nachfrage belebt und das Verhältnis von Angebot und Bedarf ins Gleichgewicht bringt. Die Preisrally von 2009 und Anfang 2010 verleite Produzenten dazu, unterbrochene Aktivitäten wieder aufzunehmen oder den Output zu steigern, obwohl die Metallnachfrage aus der Auto- und Bauindustrie sowie aus anderen Sektoren noch schleppend bleibt. Will Adams von BaseMetals.com meint, aus fundamentaler Sicht sei eine gewisse Korrektur an den Märkten möglich. Man müsse sich sorgen, dass es noch eine Zeitlang dauere, bis die nächste Phase der Wiederbevorratung erreicht sei. Die Konferenzteilnehmer erwarten den geringsten Rückgang vom derzeitigen Preisniveau bei Kupfer, während Zink ihrer Meinung nach am deutlichsten nachgeben wird. Adams sagt einen Durchschnittspreis für Kupfer von 6.500 USD/t in diesem Jahr voraus und verweist auf eine langsamere Erholung des westlichen Bedarfs und die Weigerung chinesischer Konsumenten, auf dem derzeitigen Preisniveau große Mengen zu kaufen. Zu Zink äußerten sich alle drei Sprecher bärisch. Sie erwarten hier 2010 einen erheblichen Überschuss. Hardcastle sieht den Zinkpreis im Schnitt zwischen 1.900 und 2.500 USD/t. Nach Meinung von Brenda Sullivan, Head of Research bei Sucden, wird Zink im ersten Halbjahr zwischen 1.750 und 2.000 USD/t notieren. Für Aluminium prognostiziert Adams einen Durchschnitt von 2.000 USD/t im Gesamtjahr, denn neue Kapazitäten in China, dem Mittleren Osten und Indien würden den Markt in einen Überschuss von 2,5 Mio t heben. "Die Produktion wird 2010 wohl mehr als die Nachfrage wachsen", meint der Analyst.

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Eigenbericht, 14.01.2010
Aluminium - Spielball der Investmentfonds

Bleiben Rohstoffe weiterhin das Lieblingsspielzeug professioneller Spekulanten, stehen dem Leichtmetall im heurigen Jahr turbulente Zeiten bevor.

Einem erwarteten weltweiten Verbrauch von 36,80 Mio Tonnen stehen 39,03 Mio Tonnen Aluminium-Produktion gegenüber. Der Überhang ist so gering, dass Investmentfonds diese Menge kontrollieren können, d.h. durch Kauf oder Verkauf den Preis beeinflussen.

Schon spricht man für 2010 von einem Höchstpreis um die 1800 Euro / Tonne und falls die Investmentfonds das Interesse am Aluminium verlieren von einem Tiefstpreis um 1150 Euro. Derzeit notiert es mit 1550 Euro.

Sicher ist lediglich, dass die Preisentwicklung für 2010 bei allen Rohstoffen weiterhin nicht einschätzbar ist.

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