Aluminium – Ein Metall für alle Fälle!

24.04.2011

Beim Metall Aluminium handelt es sich um relativ „junges“ Metall – entdeckt wurde es 1827, effizient produziert wird es seit 1895. Heute ist das Leichtmetall aus dem alltäglichen Leben kaum mehr wegzudenken.

Stellen Sie sich vor, sie kommen abends mit dem Auto nach Hause und parken es in Ihrer Garage. Schon sind Sie mehrmals mit Aluminium in Berührung gekommen. Bei Fahrzeugen kommt dem vielseitigen Metall große Bedeutung zu: Teile der Karosserie, Teile des Motors, aber auch die Felgen sind oft aus Alu gefertigt.

Sie gehen, indem Sie die Tür öffnen, ins Haus und machen Licht. Und um frische Luft in ihre Wohnräume zu lassen, machen Sie ein Fenster auf. Schon wieder sind Sie auf Aluminium gestoßen – Tür- und Fenstergriffe, die Reflektoren in Lampen und auch Fensterrahmen bestehen zum Teil aus Alu.
An heißen Tagen schalten Sie die Klimaanlage ein, um sich Abkühlung zu verschaffen und für genau diese Abkühlung ist wieder Alu im Einsatz. Wärmetauscher und Kühlregister sind aus dem Leichtmetall gefertigt.

Ihnen ist immer noch heiß? Kein Problem – am besten Sie holen sich eine Dose Ihres Lieblingsgetränks aus dem Kühlschrank, eines der bekanntesten Produkte aus Aluminium. Getränkedosen werden etwa zu 80 Prozent aus Alu hergestellt.

Zur Entspannung könnten Sie nun etwas Fernsehen, eine DVD anschauen oder Musik hören. Wieder stoßen Sie auf Alu: der Rahmen eines Plasma-Fernsehers ist aus dem Leichtmetall, genauso wie DVDs oder CDs damit beschichtet sind.

Aber hiermit noch nicht genug: Stellen Sie sich vor, Sie würden Abendessen kochen. Sie werden sehen, auch Ihre Kochtöpfe und Pfannen sind aus Aluminium. Ebenso die Frontblenden Ihrer elektronischen Geräte, die sie tagtäglich verwenden.

Neben der Alufolie, einem Hilfsmittel, das in jedem Haushalt zu finden ist, sind auch viele weitere Verpackungsmaterialien aus Alu. Zum Beispiel Schraubverschlüsse von Getränkeflaschen, die Deckel von Joghurtbechern, aber auch Hunde- und Katzenfutterschalen.

Warum wird Aluminium also so häufig verwendet? Grund dafür sind die besonderen Eigenschaften, die das Metall auszeichnen: Alu ist nicht brennbar, rostet nicht, ist leicht in Form zu bringen, dabei aber stabil und resistent gegen organische Säuren und ein guter Strom- und Wärmeleiter.
Auch als Verpackung von Lebensmitteln wird Alu verwendet. Rund 22 Prozent der weltweiten Aluminiumerzeugung gehen in die Verpackungsindustrie. Und das mit gutem Grund: Alu ermöglicht es, Speisen und Getränke durch luft- und lichtdichte Verpackung länger haltbar zu machen.

Aluminium ist, wie alle Metalle, recycelbar. Es kann beliebig oft und dabei nahezu ohne Qualitätsverlust verwertet werden. Und nicht nur die Abfallmenge wird vermindert, sondern auch der Energieverbrauch ist um 95 Prozent weniger als bei der primären Erzeugung. Weltweit liegt die Recyclingquote bei etwa 50 Prozent.
Der hohe Wert des Metalls bleibt bestehen und gibt den wirtschaftlichen Anreiz, das Metall am Ende seiner Nutzung zu sammeln, in Hüttenbetriebe zu verbringen, aufzubereiten, zu schmelzen und wiederum in gleicher oder vergleichbarer Weise zu nutzen.