Business as usual

13.01.2014

Das Jahr 2014 hat wirtschaftlich ohne eindeutige Tendenz begonnen. Es scheint, als würden alle Marktteilnehmer auf eindeutige Signale in die eine oder andere Richtung warten.

Wenn wir die uns zur Verfügung stehenden Informationen zusammenfassen, ergibt sich für uns folgendes Bild:

Die amerikanische Wirtschaft befindet sich in einem  leichten aber konstanten Aufschwung.

Im nördlichen Europa stabilisiert sich die Lage. In vielen Branchen füllen sich die Auftragsbücher wieder. Auch das südliche Europa scheint das Wellental hinter sich zu haben.

China hat erkannt, dass es den Druck aus der Immobilienblase nehmen, die Korruption bekämpfen und aktiven Umweltschutz betreiben muss. Die Lage scheint sich zu stabilisieren. Die Folge ist ein nur mehr „schwaches“ Wachstum in China.

Den Ölförderländern fehlt es momentan an Dynamik, es wird nicht mehr wie wild investiert. Das sollte die  Situation im Nahen Osten beruhigen, zumindest was die Wirtschaft betrifft.

In den rohstoffreichen Ländern Zentralasiens blüht die Wirtschaft, vom Westen weitgehend unbemerkt.

In den BRIC-Staaten kehrt man von der Euphorie des rapiden Wirtschaftswachstums zur Normalität zurück.

Also business as usual? Oder auf österreichisch: Nix Genaueres weiß man nicht.

Wir erwarten insgesamt ein langsames, kontinuierliches globales Wachstum und damit einhergehend einen langsamen, aber stetigen Anstieg der Metallpreise.