Ende des Goldrausches?

12.07.2011

Jahrzehntelang wurden all jene belächelt die in Gold investiert haben. Wie bei fast allen Commodities kommt irgendwann der Zeitpunkt wo die Preise extrem steigen. Dafür braucht man allerdings Geld, gute Nerven und einen langen Atem.

Jetzt sind die Goldpreise etwa 41-mal so hoch wie 1970. Selbst wenn man die Teuerung berücksichtigt, ist heute Gold in Österreich 8,5 Mal so teuer wie vor 40 Jahren.

Die Analysten meinen, dass Gold in etwa einem Jahr zu fallen beginnen und innerhalb von 3 Jahren zirka 25% an Wert verlieren wird.
Gold gilt seit je her als Schutz gegen Inflation – eine alte Weisheit besagt dass man zu je einem Drittel in Grund und Boden, in Bargeld und in Gold anlegen soll.

Im Jahre 2010 betrug die Goldnachfrage 3.812 Tonnen, was einem Wert von 43,7 Milliarden Dollar entspricht. Die Minenförderung dagegen deckte mit 2.672 Tonnen nur 70% der Nachfrage. Das meiste Gold wird allerdings nicht verbraucht, sondern gehortet oder recycelt.

Die Lage der Weltwirtschaft scheint sich zwar zu verbessern aber die Aussichten der überschuldeten Länder – allen voran der USA – sind eher negativ zu beurteilen. Das spricht dafür dass Gold als bessere Anlage als Staatspapiere zu sehen ist.
 Vergessen wir nicht: Gold kann zwar empfindlich fallen, aber wertlos wird es nie sein.