Hochmut kommt vor dem Fall

14.12.2016

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Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat auch die Metallmärkte beflügelt.

Dass Trump die Wirtschaft ankurbeln will war sofort klar und mag mit ein Grund dafür gewesen sein, dass der Preis für Kupfer nur an einem einzigen Tag – vorübergehend – um 10% gestiegen ist.

Eine florierende Wirtschaft bedeutet einen höheren Rohstoffverbrauch. Das wirkt  sich bereits heftig auf Industriemetalle aus. Kupfer ist  seit dem 8. November bis heute um fast 20% teurer geworden, Aluminium und Nickel um jeweils zirka 7%.

Mit noch weiter steigenden Metallnotierungen ist zu rechnen.

Und nichts scheint den neuen Herren im Weißen Haus bremsen zu können: die Regierungsmitglieder sind Hardliner, die ohne Rücksicht auf Verluste ihren Weg gehen werden und der Kongress wird in  beiden Kammern von Republikanern dominiert.

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Donald Trump wird seine Politik durchsetzen. Das Ergebnis? Wir rechnen zumindest mittelfristig mit einem weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in den USA.

Aber irgendwann ist Zahltag. Solche Programme zum Ankurbeln der Wirtschaft kosten viel Geld: Staatsverschuldung und Inflation sind wahrscheinliche Folgen. Und dann kann es auch sehr schnell wieder sehr steil bergab gehen.

Die stark gestiegenen Preise für Eisen und Nicht-Eisen-Metalle haben auch das Geschäft mit den Altmetallen belebt. Und das tut gut nach drei Jahren des Dahindümpelns.

 

Bildquelle: CC-BY-SA by iliveisl