Nickel fröhlich seitwärts

25.08.2014

BHP Billiton ist  der weltgrößte Bergbaukonzern. Er  konzentriert sich jetzt auf die  Sorten Kupfer, Eisenerz, Kohle und Erdöl. Von anderen Metallen trennt er sich. Aluminium, Mangan und Teile des Nickelgeschäfts stößt er ab.  Diese scheinen für die Zukunft zu wenig Gewinn zu versprechen.

Was weiß BHP Billiton, was wir nicht wissen? Werden die Nickelminen verkauft, weil man à la longue mit einer Überversorgung mit dem nicht rostenden Metall rechnet? Das glauben wir nicht. Es geht dabei sicherlich um eine strategische Neuausrichtung des Konzerns. Interessant wäre es zu wissen, was Billiton mit den ca. 15 Milliarden Dollar, die die Verkäufe brigen sollen,  vorhat.

Nickel dümpelt seit über vier Wochen auf ungefähr gleichem Niveau vor sich hin, nachdem es seit Jahresbeginn bereits knapp 40% zugelegt hat. Grund für diese aktuelle Seitwärtsbewegung sind wohl eher Betriebsurlaube in Produktionsstätten als der Verkauf von Konzernteilen bei BHP Billiton.

Wir erwarten, dass  Nickel ungefähr auf dem heutigen Preisniveau bleibt.

Voraussetzung dafür ist aber – wie bei allen Rohstoffen –  dass Nickel nicht zum Spielball von Spekulanten wird. Und das kann ja jederzeit passieren.