Nirosta: den Schwung der Talfahrt für den Aufstieg mitnehmen

02.07.2013

Der Verbrauch an Nirosta – einer nickelhaltigen Legierung – wird bis 2020 weltweit steigen. Der Preis für Nirosta wird im Sommer 2013 weiter fallen. Wie passt das zusammen?

Momentan haben die Produktionsbetriebe, die Nirosta einsetzen, eine Auslastung von nur 65%. Kurzarbeit und verlängerte Betriebsferien sind die Folge. Chinas staatliche Programme für mehr Wachstum im Wohnbau und in der KFZ-Industrie greifen nur zögerlich. Europas Verbrauch an Nirosta liegt um zirka 10% unter dem des Vorjahres. Aber alles wird besser – so die Experten – spätestens mit  Ende 2013.

Offensichtlich rechnet die ganze Welt für 2014 mit einer Besserung der Wirtschaftslage. Die Industrie wird investieren: diese verbraucht 66% des europäischen Nirosta. Konjunkturprogramme werden die Bauwirtschaft beleben: darauf entfallen 14% des Verbrauchs.

Und irgendwann zwischen 2025 und 2030 wird der Preis wieder stark zurückgehen. Dann werden in China die Rücklaufquoten für Nirosta-Schrotte steigen. All das was in den Boom-Jahren erzeugt und verbaut wurde, wird sukzessive ausgetauscht werden.

Bis dahin wird es wohl noch die eine oder andere Talfahrt des Nirosta-Preises geben. Wie sonst will man merken wann es bergauf geht?