Rohstoffe für Batterien

28.08.2017

Die Automobilindustrie mit ihren Verbrennungsmotoren ist die Leitindustrie Europas. Zumindest im letzten halben Jahrhundert. Bis vor ein paar Jahren wurde es von Wirtschaftsbossen und Politikern wie ein Mantra bei jeder Gelegenheit wiederholt. Das wirtschaftliche Wohlergehen Europas hinge daran.

Doch dann kam der Abgasskandal und der Tesla. Und nun werden Elektroautos zu den neuen Heilsbringern der individuellen Mobilität.

Und plötzlich sind andere Rohstoffe gefragt, die bei Verbrennungsmotoren nur wenig oder kaum  Verwendung finden: Lithium, Kupfer, Nickel, Zink und Kobalt – um die wichtigsten zu nennen.

Rohstoffriesen wie Glencore  bewerten den damit aufkommenden Bedarf solcher Rohstoffe als sehr groß. So groß, dass der Konzern heuer keine Sonderdividende auszahlt und dafür massiv in den Abbau der oben genannten Metalle investiert (und in den Abbau von Schulden).

Die globale Wirtschaft gedeiht, die Preise mancher Industriemetalle haben bereits in den sonst eher flauen Sommermonaten angezogen. Nach einem Hitzesommer folgt ein heißer Herbst.